Altacher Schifferweiber nehmen Abschied; Schlussakt

„Altacher Schifferweiber“

Salzachlände unterhalb der Stiftskirche, (Dauer 20 Min.)

 von Josef A. Standl

 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war es um die "gute alte Zeit" schlecht bestellt. Die napoleonischen Kriege brachten viel Leid und Hunger ins Land. Die Salzachschifffahrt, von der Salzburg lebte, lag darnieder. Besonders betroffen war die Stadt Laufen mit den Vororten Oberdorf und Altach. Als man im Jahr 1816 mit einem Federstrich die Vororte von der Mutterstadt trennte, wurden mit der Grenzziehung Familien zerrissen, das Gemeinschaftswesen litt und selbst die Begräbnisfeierlichkeiten wurden über die Brücke vom Militär begleitet. Die Altacher Klageweiber erzählen in der szenischen Aufführung aus jener Zeit in eindrucksvoller und persönlicher Weise. Das Stück spielt am Vorabend der Trennung. Der Laufener Bürgermeister und der Stadtschreiber kommen, um sich von den Oberndorfern zu verabschieden